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Forum Overview » Homepagetools - Support » Off-Topic » Milwaukee M28 Akkus unterwegs im Fahrzeug laden?
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Milwaukee M28 Akkus unterwegs im Fahrzeug laden?
Mimi67no Access no Access first Post cannot be deleted -> delete the whole Topic 
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Hallo zusammen,

ich arbeite regelmäßig mit Milwaukee M28 Akkuwerkzeugen und habe dabei das Problem, dass ich unterwegs nicht immer Zugang zu einer normalen 230V-Steckdose habe. Da ich mit dem Transporter beziehungsweise Firmenfahrzeug häufig längere Strecken zwischen verschiedenen Einsatzorten zurücklege, würde ich diese Fahrzeit gerne nutzen, um meine 28V Werkzeugakkus wieder aufzuladen. Deshalb frage ich mich, ob es eine sinnvolle Möglichkeit gibt, Milwaukee M28 Li-Ion-Akkus direkt über das 12V- beziehungsweise 24V-Bordnetz eines Autos oder LKW zu laden.

Besonders interessieren würde mich, ob dafür eine normale 12V-Steckdose beziehungsweise der klassische Zigarettenanzünder ausreicht oder ob das Ladegerät besser fest mit dem Bordnetz verbunden werden sollte. Gerade bei einem Firmenfahrzeug, in dem regelmäßig Werkzeugakkus geladen werden, könnte ein fester Einbau vermutlich praktischer sein. Welche Unterschiede gibt es zwischen beiden Anschlussarten und muss man dabei beispielsweise die Absicherung oder maximale Belastbarkeit der vorhandenen Fahrzeugsteckdose berücksichtigen?

Außerdem würde mich interessieren, ob ein entsprechendes KFZ-Ladegerät sowohl an einem 12V-PKW als auch an einem 24V-LKW betrieben werden kann oder ob dafür unterschiedliche Geräte benötigt werden. Erkennt ein geeignetes Ladegerät die jeweilige Eingangsspannung automatisch und passt den Ladevorgang entsprechend an?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die Ladezeit. Wenn beispielsweise ein vollständig entladener Milwaukee M28 Akku mit 3,0 Ah oder 5,0 Ah während der Fahrt geladen werden soll, wie lange dauert eine vollständige Aufladung ungefähr? Ist eine Fahrt von ein bis zwei Stunden bereits ausreichend, um einen Akku wieder weitgehend einsatzbereit zu bekommen, oder muss man bei größeren Akkukapazitäten mit deutlich längeren Ladezeiten rechnen?

Auch das Thema Akkuschonung interessiert mich. Bei einem Werkzeugakku möchte ich vermeiden, dass er durch häufiges Laden im Fahrzeug schneller altert oder möglicherweise überladen wird, wenn er nach Erreichen des vollständigen Ladezustands noch längere Zeit im Ladegerät bleibt. Verfügen solche KFZ-Ladegeräte über eine intelligente Ladeelektronik, die mit dem Akku kommuniziert, den Ladestrom anpasst und den Ladevorgang automatisch beendet?

Wie sieht es außerdem mit den Temperaturen im Fahrzeug aus? Gerade im Winter können Werkzeugakkus über Nacht sehr kalt werden, während es in einem abgestellten Fahrzeug im Sommer sehr warm werden kann. Wird ein zu kalter beziehungsweise zu warmer Akku automatisch erkannt und der Ladevorgang erst gestartet, wenn sich die Akkutemperatur wieder in einem geeigneten Bereich befindet?

Schließlich würde mich interessieren, welche Schutzfunktionen bei einem KFZ-Ladegerät sinnvoll sind. Sollte ein Gerät beispielsweise über Kurzschluss- und Verpolschutz sowie eine Erkennung defekter Akkus verfügen? Und wie verhindert man bei einer festen Installation, dass das Ladegerät beziehungsweise der angeschlossene Akku bei längeren Standzeiten unnötig die Starterbatterie des Fahrzeugs belastet?

Hat jemand Erfahrung mit dem Laden von Milwaukee M28 Akkus direkt im Auto, Transporter oder LKW und kann erklären, worauf man hinsichtlich 12V-/24V-Anschluss, Ladezeit, Temperaturüberwachung, Schutzfunktionen und einem möglichen festen Einbau achten sollte?


8/12/2026 6:05:14 PM  
Toniano Access no Access no Access 
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Hallo,

für diesen Anwendungsfall gibt es spezielle KFZ-Ladegeräte, die Werkzeugakkus direkt über das 12V- beziehungsweise 24V-Bordnetz eines Fahrzeugs laden. Dadurch ist kein zusätzlicher Wechselrichter auf 230V notwendig und die Fahrzeit zwischen zwei Einsatzorten kann zum Nachladen der Werkzeugakkus genutzt werden.

Ein entsprechendes Modell ist das L2818DC, zu dem man unter https://www.akkuline.de/l2818dc-auto-ladegeraet-12-24v-milwaukee-m28 weitere Informationen findet. Das Ladegerät ist für 28V Li-Ion-Akkus von Milwaukee M28 sowie kompatible Würth POWERPACK LI-28V Akkus vorgesehen. Als Eingangsspannung werden 12 bis 24V angegeben, sodass es sowohl an entsprechenden PKW- als auch LKW-Bordnetzen betrieben werden kann.

Praktisch ist, dass zwei Anschlussmöglichkeiten vorgesehen sind. Das Ladegerät kann mit dem KFZ-Stecker an einer normalen 12V-/24V-Fahrzeugsteckdose betrieben oder direkt an das Bordnetz angeschlossen werden. Damit ist grundsätzlich auch ein fester Einbau in einem Werkstattwagen oder Firmenfahrzeug möglich. Bei einem festen Anschluss sollte die elektrische Installation allerdings fachgerecht und passend zur Absicherung des Fahrzeugs ausgeführt werden.

Das L2818DC liefert 28V Ausgangsspannung und einen Ladestrom von 1,8 A ± 0,2 A. Für einen vollständig zu ladenden 3,0-Ah-Akku nennt der Anbieter ungefähr 95 Minuten, für einen 5,0-Ah-Akku etwa 150 Minuten. Die tatsächliche Dauer hängt natürlich davon ab, wie weit der Akku zuvor entladen wurde. Damit kann beispielsweise eine längere Fahrt zwischen zwei Baustellen durchaus genutzt werden, um einen teilweise entladenen Akku wieder aufzuladen.

Interessant ist außerdem die Ladesteuerung. Laut Produktbeschreibung kommuniziert das Ladegerät mit dem eingesetzten Werkzeugakku und passt den Ladevorgang entsprechend an. Nach Abschluss des Ladevorgangs kann der Akku im Ladegerät verbleiben; eine Überladung soll durch die Ladetechnik verhindert werden. Zusätzlich wird der Ladestrom dynamisch angepasst.

Auch die Temperatur wird berücksichtigt. Der vorgesehene Ladetemperaturbereich liegt zwischen 5 und 40 °C. Ein Akku unter 5 °C wird zunächst nicht geladen und der entsprechende Zustand über die LEDs angezeigt. Sobald sich die Temperatur wieder im zulässigen Bereich befindet, beginnt der Ladevorgang automatisch. Gerade bei Werkzeugakkus, die im Winter längere Zeit im Fahrzeug liegen, ist das ein wichtiger Punkt.

Zu den weiteren Schutzfunktionen gehören Kurzschluss- und Verpolschutz sowie die Erkennung defekter Akkus. Außerdem nennt der Anbieter einen Schutz vor Druckanstieg im Akku und zwei Status-LEDs zur Anzeige des Betriebszustands. Das Gerät wiegt etwa 0,9 kg, besitzt ein 1,5 Meter langes Kabel und entspricht der Schutzklasse IP20.

Für Handwerker, die häufig mit Milwaukee M28 Werkzeugen unterwegs sind, kann eine solche Lösung daher praktisch sein, weil die Akkus während der Fahrt geladen werden können und am Einsatzort weniger Ladezeit verloren geht. Wichtig ist lediglich, vorher zu prüfen, ob tatsächlich ein kompatibler 28V M28 Li-Ion-Akku verwendet wird. Für andere Milwaukee-Akkusysteme sollte man nicht allein aufgrund des Herstellernamens von einer Kompatibilität ausgehen, sondern die genaue Akkuplattform und die technischen Angaben des Ladegeräts abgleichen.


8/12/2026 6:06:04 PM  
Mimi67no Access no Access no Access 
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Hallo,

vielen Dank für die ausführliche und verständliche Antwort. Das hat mir sehr geholfen, weil ich vorher nicht genau wusste, ob sich Milwaukee M28 Akkus überhaupt sinnvoll direkt über das Bordnetz eines Fahrzeugs laden lassen oder ob dafür immer erst ein Wechselrichter auf 230V benötigt wird. Dass ein entsprechendes KFZ-Ladegerät direkt mit 12V beziehungsweise 24V arbeiten kann, ist für meinen Anwendungsfall natürlich wesentlich praktischer.

Besonders interessant finde ich die Möglichkeit, das Ladegerät entweder über eine vorhandene Fahrzeugsteckdose zu betreiben oder fest mit dem Bordnetz zu verbinden. Für gelegentliche Einsätze wäre der normale KFZ-Anschluss wahrscheinlich ausreichend, während eine feste Installation in einem regelmäßig genutzten Werkstatt- oder Firmenfahrzeug für mich langfristig die bessere Lösung sein könnte. Den Hinweis auf eine fachgerechte Absicherung werde ich dabei auf jeden Fall berücksichtigen.

Auch die Angaben zu den Ladezeiten helfen mir bei der Einschätzung weiter. Mit ungefähr 95 Minuten für einen 3,0-Ah-Akku beziehungsweise rund 150 Minuten für einen 5,0-Ah-Akku kann man wesentlich besser planen, ob eine Fahrt zwischen zwei Einsatzorten ausreicht, um einen Akku wieder ausreichend aufzuladen. Gerade wenn mehrere Akkus vorhanden sind und diese abwechselnd eingesetzt werden, könnte das im Arbeitsalltag sehr praktisch sein.

Gut zu wissen ist außerdem, dass das Ladegerät den Ladevorgang überwacht und mit dem Akku kommuniziert. Die automatische Anpassung des Ladestroms und der Schutz vor Überladung waren für mich wichtige Punkte, da ich die Akkus während der Fahrt nicht ständig kontrollieren möchte. Auch die Temperaturüberwachung finde ich sinnvoll, insbesondere weil Werkzeugakkus im Winter durchaus längere Zeit in einem kalten Fahrzeug liegen können.

Die zusätzlichen Schutzfunktionen wie Kurzschluss- und Verpolschutz sowie die Erkennung eines fehlerhaften Akkus sind ebenfalls beruhigend. Gerade bei einer dauerhaften Nutzung im Firmenfahrzeug möchte ich eine Lösung verwenden, bei der nicht einfach nur Spannung angelegt wird, sondern der gesamte Ladevorgang entsprechend überwacht wird.

Ich werde jetzt noch einmal die genauen Bezeichnungen und Kapazitäten meiner vorhandenen Milwaukee M28 Akkus überprüfen und mir anschließend überlegen, ob für mich der Betrieb über die Fahrzeugsteckdose ausreicht oder ob eine feste Installation sinnvoller wäre. Dabei werde ich auch darauf achten, dass das Ladegerät bei längeren Standzeiten nicht unnötig die Fahrzeugbatterie belastet.

Nochmals vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Damit weiß ich jetzt deutlich besser, wie das Laden von M28 Akkus im PKW beziehungsweise LKW funktioniert und worauf ich bei Anschluss, Ladezeit, Temperatur, Kompatibilität und Absicherung achten sollte.


8/12/2026 6:09:20 PM  
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