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Forum Übersicht » Ausstiegstagebuecher » Ausstiegstagebuecher für BETROFFENE » Ausstiegstagebuch von ABQ: Bilder im Kopf - Beginn 06.10.14 OSS
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Ausstiegstagebuch von ABQ: Bilder im Kopf - Beginn 06.10.14 OSS
ABQfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Hallo,
scheinbar ist hier nicht so viel los, aber mir geht es auch nicht darum eine große Leserschaft zu finden. Ich mache das eher für mich selbst...Wenn es jemanden interessiert, freut mich das natürlich!
Mein Werdegang: Ich bin 24, d.h. ich war wohl in der ersten Teenie-Generation die einen eigenen PC mit halbwegs schnellem Internet im Zimmer hatte. Die Zeiten wo das Laden eines einzelnen Bildes ein Geduldsspiel war, waren vorbei.
Angefangen hat es mit unschuldigen "Busen-Bildchen" wie man sie in diversen Mainstream-Print-Medien findet, dann habe ich auch das Internet genutzt um ebensolche Bilder zu finden und dann begann auch langsam die Selbstbefriedigung. Heute denke ich da mit einen Grinser zurück. So war das damals kein Problem. Ich hab dann auch ein paar Beziehungen gehabt und meinem Hormonüberschuss freien Lauf gelassen.
Über die Jahre wurde aber der Konsum regelmäßiger und wie das halt so ist, die Pornografie härter. Wobei ich mich hier abgrenzen muss: Mit "härter" meine ich eindeutigen Sex und so. Gewalt und Erniedrigung habe ich nie akzeptiert.
Ich bin dann zum studieren in eine größere Stadt gezogen. Hier ticken die Frauen anders, dachte ich mir. Wenn Mann hier Frauen kennenlernen will, braucht er ein dickes Fell. Ich bin eher introvertiert, nicht schüchtern. Es liegt einfach nicht in meiner Art, regelmäßig fremde Leute anzusprechen. Naja, ich hatte dann schon einige Beziehungen. Aber die haben alle nicht so lange gehalten (mein Laster hatte hier sicher Einfluss).
Ich glaube der fundamentalste Grund für mein Problem ist dieser: Ich will mehr als ich bekommen kann.
Ich habe einen relativ starken sexuellen Trieb (vermute ich mal), eine fixe Freundin habe ich aber nicht und der Typ der jedes Wochenende mit einer ins Bett hüpft bin ich eben nicht.
Es bleibt das Verlangen nach mehr. Überdruckventil Internet.
Inzwischen ist es so, dass wenn mir eine hübsche Frau "im echten Leben" gegenübersteht, ich ihre Schönheit zwar irgendwie wahrnehme, aber anregend find ich das nicht.

Das ist mein Ziel, ich will Frauen in meiner täglichen Umgebung wieder so wahrnehmen wie sie wirklich sind. Dann sollte sich auch hin und wieder das Bedürfniss melden ihr näher kommen zu wollen. Der Rest wird sich dann fügen. Denn dann bin ich an der Stelle wo die meisten anderen ohne OSS stehen.

All die Bilder in meinem Kopf verschwinden zu lassen braucht wohl Zeit. Aber die nehme ich mir. Denn schon eine knappe Woche ohne Konsum lässt mich besser fühlen!


06.10.2014 09:55:29  
hexe61fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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hallo abq,
ja,so ist der werdegang der onlinesexsucht.bleib dran an deinem ziel,es lohnt sich zu kämpfen.ich lese weiterhin mit,auch wenn ich nix weiter schreiben werde.
übrigens bist du so alt wie mein mittlerer sohn;-).

lg hexe


06.10.2014 22:50:34  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Willkommen, ABQ, hier im Forum!

Ja, Du hast recht, es ist alles nicht einfach. Aber DU spürst schon selbst, wie stolz Dich jeder Tag, jede Woche ohne Pornos macht!

Durch den jahrelangen Onlinesex hast Du vielleicht verlernt, echte Gefühle zu entwickeln. Wie konntest Du das auch mit den Internetfrauen? Es ging ja bei der Selbstbefriedigung "eigentlich" immer nur um DICH, nicht um Deine Sex-Partnerin, denn die konntest Du meist nicht sehen und vor allem nicht anfassen.

So entsteht dann eine Sucht. Du konsumierst etwas, damit DU Dich befriedigt fühlst. Sex ohne Liebe, das ist so wie Essen ohne vorherigen Hunger oder Tabletten ohne vorherige Schmerzen! Du konsumierst mit der Zeit einfach nur noch.

Je länger Du nun ohne Onlinesex lebst und Dich den realen Mädels wieder näherst, desto mehr wirst Du auch wieder "FÜHLEN" können! Deine Erwartungen (von denen Du selbst sagst, sie seien zu hoch) sind in einer Parallelwelt entstanden und entspringen Phantasievorstellungen, die sich im wahren Leben einfach nicht erfüllen lassen!

Ich wünsche Dir nach wie vor viel Kraft und einen langfristigen Erfolg, Dein Leben OHNE Onlinesex leben zu können!

LG, g.


bearbeitet von gabriele_farke am 07.10.2014 13:19:45
Gabriele Farke (HSO e.V.)

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07.10.2014 13:19:10    
ABQfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Vielen Dank!
Ich war die letzten Tage wieder etwas wackelig unterwegs. Ich erwische mich bei den Gedanken: "Absoluter Verzicht ist ja nicht nötig. Es kommt darauf an was du dir wie anschaust". Aber das ist trügerisch. So haben vorherige Aufhör-Versuche geendet. So mag jemand denken, der kein Suchtproblem hat.
Das ist es was unter anderem diese Sucht so tückisch macht: Sexualität und das ganze drumherum ist ja nicht grundsätzlich schlecht. Ausserdem gibt es kein eindeutig erreichbares Ziel, nach dem ich sagen kann: Abgehakt!
Ich habe mir gerade wieder das Video angesehen, was mich letzte Woche zum aufhören inspiriert hat. Wer in englisch sattelfest ist...ich kanns nur empfehlen:
https://www.youtube.com/watch?v=wSF82AwSDiU


08.10.2014 10:42:33  
ABQfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich war nicht abstinent in letzter Zeit, um das gleich loszuwerden. Aber dennoch bin ich positiv gestimmt.
Zu diesem „komplett-aufhör-Versuch“ getrieben hat mich glaub ich einfach meine Gesamtsituation und deren Folgen. Über die Sommermonate war ich leicht depressiv. Die Gründe dafür will ich jetzt nicht näher erläutern. In dieser Zeit habe ich dann qualitativ & quantitativ fragwürdiges Zeugs konsumiert. Fast immer nach getanem Werke habe ich mich gefragt „Was war das eigentlich gerade? Finde ich das wirklich erotisch?“ und 10 Minuten später konnte ich mich schon gar nicht mehr erinnern was ich überhaupt angesehen habe.
Wenn man ein Problem hat, nichts dagegen tut und die Dinge einfach so laufen lässt, dann zerbricht man innerlich. Man kann sich nicht mehr in den Spiegel schauen, das Selbstvertrauen sinkt. Das reale Objekt der Begierde wird immer weniger interessant.
Ich war testweise auf einschlägigen Seiten, aber meist hab ich schon nach Erscheinen der Startseite es wieder weggeklickt…uninteressant, irgendwie auch traurig.
Ich hab geschrieben, dass ich nicht abstinent war. Ein Widerspruch? Nein. Denn schon normale, oder leicht in Szene gesetzte Bilder reichen mir. Es ist viel reizvoller eine bekleidete Frau zu sehen und meiner Fantasie den Rest zu überlassen.
Ich weiß, ich bewege mich auf dünnem Eis. Aber das ist meine intuitive, persönliche Herangehensweise. Ich werde sehen wohin mich das führt. Ich habe mir vor ein paar Wochen eingestanden, dass ich ein Problem habe und mir versprochen dieses zu beseitigen. Das werde ich auch tun, aber viele Wege führen nach Rom. Manche enden vielleicht in einer Sackgasse, na und, dann muss ich eben umdrehen und eine andere Abzweigung nehmen.
Hauptsache ich komme an!



17.10.2014 19:32:53  
ABQfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Guten Abend liebes Ausstiegstagebuch ;)
Es hat sich nicht viel geändert seit meinem letzten Eintrag. Das ist ja eigentlich positiv, aber etwas getrübt.
Ich halte mich fern von reiner Pornografie und verspüre gar keinen Drang mehr. So weit so gut, aber wie geht es weiter? Wenn ich mir andere Tagebücher hier durchlese, sehe ich wie krass die meisten von der Enthaltsamkeit profitieren. Ich nicht. Vielleicht weil es nicht ganz so arg war mit meinem Konsum. Aber dennoch habe ich irgendwie mehr erwartet.
Wenn man eine schlechte Angewohnheit oder gar Sucht beendet, dann geht das normalerweiser mit zahlreichen positiven Effekten einher.
Aber ich spüre nur ein leichtes Vakuum, was nicht sonderlich störend ist und in seiner Intensität nciht abnimmt.

Ich hab da letzt Nacht lange nachgedacht und bin zu zwei Schlüssen gekommen:
-Der Titel meines Threads heißt ja "Bilder im Kopf". Ich denke es liegt im Wesen dieser Bilder, dass sie langsam verblassen. Das braucht Zeit.
-Ich darf diese OSS nicht als heiligen Gral und Lösung aller Probleme sehen. Mit meiner Psyche, insbesondere der Part der sich um holde weibliche Wesen dreht, stimmt so einiges nicht. Nur weil ich keine Pornos mehr konsumiere, wird sich nicht alles zum besseren wenden.

Gerade jetzt hätte ich gerne jemanden mit dem ich Zärtlichkeiten austauschen kann und den Abend ausklingen lassen. Aber stattdessen werde ich mir wohl eine Folge meiner neuen Lieblingsserie ansehen und zum schlafen gehen etwas lesen. Das muss vorerst reichen.


25.10.2014 19:26:56  
Don Quijotefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Guten Abend ABQ,
eine Schwierigkeit besteht darin, dass kleine Vakuum zu füllen. Ich kenne das Problem auch. Man fragt sich: "Warum ändert sich nichts, ich bin doch abstinent?"
Ändern wird sich alles, wenn du es willst. Versuch es mal anderes herum zu betrachten. Durch die Abstinenz gewinnst du Zeit, die du nun neu nutzen kannst. Serien, Bücher, Kunsthandwerk, Sport... was auch immer. Geh aus und versuch eine nette Frau kennen zu lernen.
Wenn du die anderen Tagebücher vergleichst, besteht für viele eben der positive Effekt darin endlich wieder andere Dinge zu tun. Sich nicht in der Sucht und vor dem Rechner zu verstecken, sondern wieder aktiv zu sein.

Grüße,
Don Quijote




27.10.2014 00:15:26  
ABQfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Danke für deine Worte!
Naja, ich habs "kleines Vakuum" genannt, da es bei mir nicht so war, dass ich stundenlang vor dem Bildschirm hockte. Ich war da mehr so der Typ "schnell mal eben..."
Aber das war trotzdem belastend und ich hab mir vermutlich erwartet, durch die Porno-Abstinenz mehr Power zu erhalten. Die Libido ist ja doch eine alles beeinflußende Kraft im Menschen. Vielleicht hatte ich da falsche Vorstellungen.

Neue Erkenntnisse hab ich sonst keine und Veränderungen gibts auch nicht.
Wenn ich das nächste mal eine selbstreflexive Phase gepaart mit Mitteilungsdrang habe, melde ich mich wieder!



03.11.2014 21:24:39  
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Letzte Woche wurden mir zwei WEisheitszähne gezogen und seit fünf Tagen hänge ich großteils zu Hause rum. Mehr als zum Bäcker um die Ecke gehen schmerzt und wird (vorerst) vermieden.
Nicht ausreichend Bewegung und die vie Wände die meiste zeit um einen rum...da stehts auch nicht gut um die Motivation.
Ich werde mir zwar vermutlich nie wieder so richtige Pornos ansehen, aber Fakt ist, dass ich mir etwas angesehen habe, was ich eigentlich nicht okay finde und daraufhin Selbsbefriedigung.
Ich bin zwar zu dem Schluss gekommen, dass gewisse Sachen okay für mich sind und 100% Abstinenz nicht zielführend ist...aber wenn ich schon im Vorhinein das Gefühl habe, dass das gerade nicht okay ist, dann muss ich das bleiben lassen.
Also Kopf hoch und morgen muss ich dann eh halbtags raus, ob ich will oder nicht. Ich brauche den Kontakt mit anderen.


11.11.2014 16:15:43  
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Es geht mir gut und ich bin wieder aktiver geworden die letzten Tage.
Ich beschäftige mich derzeit viel mit Selbstkritik. Ich glaube da gibt es, zumindest bei mir, viele Überschneidungen mit OSS.
Mein neues Kredo: Ich gehe mit mir selbst so um wie ich mit Freunden umgehe.
Was das ganzheitlich bedeutet kann ich noch nicht sicher sagen, aber Fortsetzung folgt Lächeln


25.11.2014 16:43:08  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Liebe Dich selbst und Du wirst geliebt!

Da ist ganz viel Wahres dran!

Guter Weg, ABQ, weiter so!


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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25.11.2014 17:23:16    
ABQfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich bin, denke ich, ein guter Freund. Das heißt unter anderem, dass ich verständnisvoll bin. Jeder macht bestimmte Phasen durch und manchmal treffen diese nicht so auf Anklang beim Gegenüber. Ein guter Freund zeigt hier Verständnis und hat Geduld.
Das heißt in Sachen Selbstkritik: Ich soll mit mir selbst so umgehen wie ich mit Freunden umgehe.
Ich bin mit in der Vergangenheit immer zu hart gewesen. Deshalb sind viele Sachen die ich mir vorgenommen habe vor die Hunde gegangen.
Die Porno-Geschichte ist die Premiere des neuen Umgangs mit mir selbst.
Das einzige Ziel was ich mir vorgenommen habe ist, zu akzeptieren das ich ein Problem habe und dass ich mich konstant damit beschäftige, nicht ausblende.

Ich war gerade auf einer Schmuddel-Seite vorher. Ich habe davor ein Bierchen getrunken, war (bin!) gut drauf und da haben sich gewisse Regungen gemeldet. Das ist wohl aus alter Gewohnheit geschehen. Aber eine Minute später war ich schon wieder weg, bzw bin hier gelandet. Denn es hat mich nicht im geringsten erregt. Das Zeugs ist plump, stumpfsinnig und teilweise auch anstößig.

Ich habe viel gelesen hier und eigentlich wird jedem die "Null-Komma-Null" Austiegsvariante ans Herz gelegt und das ist sicher gut so und ich will nicht für meinen Weg werben. Dieses Tagebuch dient dazu meinen Ausstieg zu dokumentieren, für mich.
Für mich gilt: Die "fiktiven" Vorstellungen im Kopf mit den realen Handlungen übereinzustimmen. Der Rest bleibt offen.
Ich werde weiter hier schreiben, zumindest hin und wieder, denn bis der ganze Schund aus meinem Kopf verschwunden ist, wird wohl noch einiges an Zeit vergehen.

Ich bin dankbar, dass es diese Seite gibt. Danke Gabriele (und andere, falls da noch wer mithilft)


05.12.2014 21:24:52  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Du kannst so stolz auf Dich sein!!!!

Ganz prima, dass der Denkanstoß Dich auf den richtigen Weg gebracht hat! So liegt eben in jeder Krise auch die große Chance!

Weiter so! Wir sind bei Dir!

Ich plane für das kommende Jahr gerade eine Telefon-Hotline, wo man sich auch melden kann, wenn es mal ganz brenzlig zu werden droht. Drückt die Daumen, dass wir dafür Unterstützung von den Krankenkassen bekommen!

Schönen Nikolaustag und einen besinnlichen 2. Advent,

G.



Gabriele Farke (HSO e.V.)

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06.12.2014 08:18:46    
ABQfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo
Ja, so eine Notfall-Hotline ist sicher keine schlechte Idee!

Ich habe gerade einen Gedanken den ich schriftlich festhalten will.
Ein Teil der Problematik ist ja, dass die in Pornos gezeigten Sachen nichts mit der eigenen Realität zu tun haben. Ich finde das reizvoll weil ich das selbst nie machen würde. Ich selbst würde nie so mit einer Frau umgehen.
Das läuft sich auf das gleiche raus wie wenn ich mir Testberichte von Luxus-Sportwagen ansehe. Ich werde niemals so viel Geld haben um mir so ein Auto kaufen zu können. Dennoch überlege ich "Angenommen ich hätte die Kohle, würde ich eher zu Marke X greifen weil...oder Y weil..."
Bei Konsumgütern ist das die eine Sache, beim Umgang mit Menschen die andere. Denn zweiteres betrifft mich tagtäglich.
Mit diesem Gedanken im Hinterkopf gibt es schon gewisse erotische (nicht pornografische) Inhalte, die ich grundsätzlich, unter gewissen Vorzeichen, anregend finde.
Diese Inhalte näher beschreiben mache ic hmal nicht hier Zwinkern Aber es ist auch eine ziemliche Gradwanderung.
Ich werde da weiter darüber nachdenken und das eventuell hier weiter ausführen.
Geruhsame Feiertage wünsch ich euch!


21.12.2014 11:15:07  
Fetzerfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo ABQ,
ich bin neu hier und was mehr als doppelt so alt. Deine Einstellung, mit dem bewusst werden, das dies eine Menge von deiner Zeit verschlingt, die real viel intensiver erlebt werden kann, find ich grandios und drück dir die Daumen, das Du den für dich Akzeptabeln Abstand findest.
Ich würde Dir gerne noch einen Tipp anheim geben.
Und zwar einen Rollenwechsel von deinem Ichdystonie zum eignen Analytiker!
Ich hab mir den Thread hier noch nicht ganz durchgelesen aber das werd ich die Tag noch machholen!



01.01.2015 23:14:55  
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