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Forum Übersicht » Spaß- und Sprücheecke » Kaffeeecke » Wissenswertes über Kaffee
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Wissenswertes über Kaffee
sachsenmietzefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Beiträge: 8321
Mitglied seit: 13.05.2008
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Heiß geliebt
"Der Tag des Kaffees"

Er weckt uns auf.
Er versüßt uns die Pause.
Er krönt ein gutes Essen.

Und ist bei den Deutschen beliebter als Mineralwasser oder Bier. Denn mit 148 Liter Kaffee pro Jahr (Stand 2008) ist jeder einzelne im Schnitt mit dabei. Und mit sechs Kilogramm Rohkaffee haben wir hierzulande sogar einen höheren Bohnen-Jahres-Verbrauch als Italien oder Spanien. Kein Wunder also, dass es seit 2006 auch einen Ehrentag für das beliebte Getränk gibt:
Den "Tag des Kaffees",
an jedem letzten Freitag im September.

Gleich mal im Kalender notieren, sowas lassen sich die Gaffeesachsen nicht entgehen



" Wemmr ä Baar Laadschn hadd,
unn der eene is weck,
unn mr hadd bloß den andrn ...
da nudzn een alle beede nischd.



."Liebe dich selber, dann können dich die Anderen gern haben!
27.05.2010 23:32:39   
randyfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Beiträge: 12313
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Ohne Gaffee, geht nischt.Breites Grinsen





Mir Sachsen, mir sinn helle, das weeß de ganze Weld, un sinn mer maa nich helle, da hammer uns ferschdelld!

28.05.2010 14:41:21   
sachsenmietzefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
Gruppe: Administrator
Rang: Lebende Forumslegende

Beiträge: 8321
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Eine Tasse Kaffee im Straßencafé genießen,
das gehört zu den Gewohnheiten vieler Sachsen.
Auch bei uns gibt es mittlerweile ein vielfältiges
Kaffee-Angebot:


Café Crème,

Cappuccino,

Espresso,

Latte Macchiato,

Cafè au lait u.a.

Die findet ihr oft gleich um die Ecke.



Aber wie gesund ist eigentlich Kaffee?



Sollte man auf den Kaffee-Genuss besser verzichten?



Gefährdet Kaffee eure Gesundheit?



Die Frage ist insofern wichtig,
weil die Sachsen vor allem ein Volk der Kaffeetrinker sind.



Kaffee wirkt auf das Herzkreislauf-System, Lunge, Leber und Nieren.

Die Wirkungen sind im Einzelnen

regulierend und bewegend:

Bei Verdauungsschwäche,Gallenflussstau,Verstopfung, verlangsamte Darmbewegung,Asthma,Keuchhusten,Stress, Antriebslosigkeit,Schlafsucht,Kreislaufschwäche,Migräne, kalte Extremitäten



Feuchtigkeit ausleitend und Harnausscheidungs fördernd

Bei Wassereinlagerungen, Bauchwassersucht, Blasenentleerungsstörung



Nahrungszurückhaltend und auflösend

Bei Völlegefühl, Verdauungsschwäche, Kopfschmerz



Etwas Milz-, Magen-, Lungen- kräftigend

Bei Konzentrationsschwäche, Zerstreutheit, chronische Bronchitis, Lungenemphysem, schlechter Aufnahme von Nährstoffen, Müdigkeit, niedrigem Blutdruck



Feuchtigkeit auflösend und umwandelnd

Bei Gallenstein-, Diabetes mellitus-, Leberkrebs-, Dickdarmkrebs-, Herzinfarkt-Vorbeugung, Störungen von Nährstoffaufnahme



Die im Kaffee enthaltenen Röststoffe und das Koffein wirken anregend auf den Magen-Darm-Trakt und das Leber-Gallen-System. Aus diesem Grund hat Kaffee eine leicht abführende Wirkung.



Koffein stimuliert bereits nach 20-30 Minuten das Zentralnervensystem, erhöht die Wachheit und verringert die Schläfrigkeit. Außerdem steigert es die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, in dem die Reizverarbeitung beschleunigt wird.



Durst lässt sich mit Kaffee nicht löschen, weil der bittere Geschmack trocknend wirkt.



Die Magensäfte anregende Wirkung kann sich bei empfindlichem Magen unangenehm bemerkbar machen. Bei Verdauungsschwäche und Appetitverlust stärkt der bittere Geschmack die Magen-Funktion. Kaffee, das wäre der Espresso nach dem Essen, hilft, den Nahrungsbrei nach unten abzusenken. Allgemein lässt sich feststellen, dass Kaffee den Verdauungsprozess unterstützt, zumal er auch die Gallenausschüttung fördert.



Wie viel Kaffee darf ich trinken?

"All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist."
(Paracelsus)


In der Chinesischen Medizin werden Heilkräuter in Form von Samen oder Bohnen meist in einer Dosis von 6-18 g pro Tag verabreicht. Eine normal große Tasse Kaffee enthält etwa 6-9 g gemahlene Bohnen. Trinkt man nicht mehr als höchstens zwei bis drei Tassen davon am Tag, gehört diese Menge noch in den zumutbaren Bereich. Für diese Menge gelten die hier genannten positiven Wirkungen des Kaffees. Überflüssig zu erwähnen, dass höhere Tagesdosen durchaus schädliche Wirkung haben können.



Zucker mildert den bitteren Geschmack ab. Zu bedenken ist jedoch, dass ein zu viel an Zucker die Umwandlungsfunktion der Milz überfordern kann.



Milch im Kaffee mildert ebenfalls den bitteren Geschmack und schützt zugleich den Magen, der nach Befeuchtung verlangt. In Maßen getrunken, wird durch die Milch im Kaffee selbstverständlich kein Schleim produziert, sondern ganz im Gegenteil die Milz gestärkt (süßer Geschmack) sowie der Magen gestärkt und geschont (befeuchtende und kühlende Wirkung).



Kaffee gibt ein Gefühl starker mentaler und körperlicher Vitalität. Daneben reinigt Kaffee die Gallenblase und schützt vor Gallensteinen.



Verdauungs - Beschwerden, die zum Beispiel mit gereizten Schleimhäuten zusammen hängen, können durch Kaffee verschlimmert werden. Bei bestimmten Formen des Bluthochdrucks und Schlafstörungen ist vom Kaffee-Genuss ebenfalls abzuraten, da Kaffee das Zentralnervensystem stimuliert.



Also alles in allem ein schöner Ausblick:

Kaffee-Genuss muss also nicht gesundheitsschädlich sein.

Wenn er euch gut tut, dann freut euch auf zwei oder drei Tassen Kaffee am Tag.

Trinkt ihn in Ruhe und nicht auf die Schnelle.

Dafür ist er zu schade.








" Wemmr ä Baar Laadschn hadd,
unn der eene is weck,
unn mr hadd bloß den andrn ...
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."Liebe dich selber, dann können dich die Anderen gern haben!
10.11.2010 11:56:35   
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Melitta Bentz aus Dresden revolutionierte 1908 die Kaffeezubereitung, indem sie den unbekömmlichen Kaffeesatz mit einem Stück Filterpapier und einem durchlöcherten Messingtopf, der als Filter diente, filterte. Aus dieser Idee entstand das Kaffeefiltern mit Kaffeefilter und Filterpapier.

Am 20. Juni 1908 wurde der Filter unter der Nr. 347895 beim Kaiserlichen Patentamt zu Berlin in die Gebrauchsmusterrolle eingetragen: Der „Kaffeefilter mit nach unten gewölbtem, mit einem Abflussloch versehenem Boden und lose einliegendem Siebe“.

Melittas Mann Hugo Bentz betrieb ein Haushaltswarengeschäft. Zusammen gründeten sie 1909 ein Kommissionsgeschäft für Haushaltswaren, das rasch wuchs.

1919 trat der Sohn Willy, 1929 in Minden dann auch der zweite Sohn Horst in das Geschäft ein, das sich fortan Bentz & Sohn nannte.

1929 zog die Firma von Dresden nach Minden um, da in Dresden keine angemessenen Räumlichkeiten für das schnell wachsende Unternehmen zur Verfügung standen und es zu deutlichen Erhöhungen der Gewerbesteuer gekommen war. Die Stadt Minden lag auf der Reiseroute des Ehepaares Bentz und bot gute Bedingungen für eine Geschäftsexpansion. Man fand ein leer stehendes Fabrikgebäude und die Stadt erließ Melitta für die ersten fünf Jahre die Realsteuern.

In der Zeit des Nationalsozialismus stand die Firma den Nationalsozialisten nahe, Horst Bentz trat wenige Monate nach der Machtergreifung der NSDAP bei und wurde Mitglied der SS. Der Betrieb wurde 1941 „Nationalsozialistischer Musterbetrieb“. In dieser Zeit wuchs die Firma, es wurden Zweigwerke in Karlsbad und Düren gegründet.

Nach dem Krieg wurde Horst Bentz inhaftiert und einem Entnazifizierungsverfahren unterworfen. Nach dem Gerichtsurteil von 1948 erhielt er laut Melitta-Quelle „volle Bewegungsfreiheit und Verfügung über sein Vermögen“ und konnte ohne Einschränkung wieder die Leitung bei Melitta übernehmen. Andere Quellen sprechen davon, dass er zu einer Geldstrafe von 15.000 RM und unter Auflage (Vermögenssperre, Beschäftigung als Hilfsarbeiter) nach Minden zurückkehren durfte. Der Mindener „Denazification Panel“ stufte Bentz im September 1949 als „Mitläufer“ (Kategorie 4) ein. Das Werk war bis 1957 durch die Britische Besatzungsmacht beschlagnahmt, der Betrieb auf mehrere Produktionsstätten in der Umgebung verteilt.

1952 trennten sich die beiden Brüder. Willy Bentz übernahm die Papierfabrik in Düren, Horst Bentz das Werk in Minden. Und expandierte hier weiter. In den 1960er Jahren kam das Melitta Porzellan aber auch andere Produkte wie Süßigkeiten und Kaffee dazu. Melitta produzierte als erster Hersteller filterfein gemahlenen und vakuumverpackten Kaffee. In den 1960er Jahren gründete Melitta Niederlassungen in den USA, Kanada und Brasilien. 1966 wurde die von Carl Ronning (1863–1949) gegründete Bremer Großrösterei Carl Ronning GmbH übernommen. 1967 übernahm Melitta die von Heinz Schürmann gegründete Firma Granini. Ende der 1960er Jahre kam es zu Auseinandersetzungen mit den Gewerkschaften um die Einführung der 40-Stunden-Woche, die erst in den 1970er Jahren mit Übernahme der tariflichen Vereinbarungen abebbten.

Die Söhne Jörg, Thomas und Stephan Bentz übernahmen das Unternehmen 1981 und führten eine Umstrukturierung durch. Einzelne Unternehmensteile wurden rechtlich selbständig und in einer Holdingstruktur zusammengeführt. Die umfangreiche Produktpalette wurde neuen Marken zugeordnet. Die Marke Melitta stand nun einzig für die Produkte rund um Kaffee und Kaffeezubereitung. Und es fand ein Konzentrationsprozess statt, der auch vor den Arbeitnehmern nicht halt machte: Waren Ende der 1980er Jahre noch 7.300 Mitarbeiter beschäftigt, so waren es 1993 noch etwa 5.900. Heute arbeiten weltweit etwas mehr als 3.000 Mitarbeiter bei Melitta.

Melitta Bentz (* 31. Januar 1873 in Dresden als Amalie Auguste Melitta Liebscher; † 29. Juni 1950 in Holzhausen an der Porta Westfalica) entwickelte 1908 den Kaffeefilter.

Melitta Bentz war eine 35-jährige Dresdner Hausfrau und Mutter. Um den Kaffeesatz im fertigen Kaffee zu vermeiden, experimentierte sie mit Löschblättern aus dem Schulheft ihres Sohnes, die sie in einen Messingtopf legte, dessen Boden sie mit Nägeln durchlöchert hatte; der „Urfilter“ war geboren. Als die Zubereitung von kaffeesatzfreiem Kaffee in ihrem Freundeskreis auf allgemeine Begeisterung stieß, entschloss sie sich, ihre Idee zu vermarkten.

Das kaiserliche Patentamt erteilte am 20. Juni 1908 Gebrauchsmusterschutz, am 15. Dezember wurde das Unternehmen mit einem Eigenkapital von 73 Pfennigen in das Handelsregister eingetragen.

Melittas Ehemann Johannes Emil Hugo Bentz (* 20. April 1873 in Clausthal-Zellerfeld als 12. Sohn des dortigen Rektors; † 28. Januar 1946 in Minden), Abteilungsleiter in einem Dresdner Kaufhaus, und ihre Söhne Willy (* 25. Oktober 1899) und Horst (* 27. Mai 1904) waren die ersten Mitarbeiter des aufstrebenden Unternehmens. Im Jahr 1911 errang die Firma goldene und silberne Medaillen der Internationalen Hygieneausstellung und des sächsischen Gastwirtevereins für den Filter. Am 24. Februar 1911 kam Tochter Herta zur Welt.


Ein Melitta-Kaffeefilter mit Filtertüte

Die kleine Vierzimmerwohnung wurde für das schnell wachsende Geschäft zu klein, sodass das Familienunternehmen 1915 umziehen musste. Im Ersten Weltkrieg hielt Melitta den Betrieb mit der Herstellung von Kartons aufrecht und brachte so sich und Ihre Kinder durch die Kriegsjahre. Ihr Mann Hugo war im Kriegseinsatz. Nach dem Krieg wuchs das Unternehmen rasant weiter: 1920 und 1924 wurden zusätzliche Gebäude hinzugekauft. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 100.000 Filter produziert worden. 1929 zog das Unternehmen von Dresden ins ostwestfälische Minden, da sich in Dresden keine geeigneten Produktionsräume fanden. Die Nachfrage nach den Produkten war mittlerweile so groß, dass die 80 Arbeiter im Doppelschichtsystem arbeiten mussten. Melitta Bentz war, auch nachdem sie sich aus dem Geschäft zurückgezogen hatte, das "soziale" Gewissen der Firma und kümmerte sich intensiv um die Mitarbeiter.

Heute ist das von Melitta Bentz gegründete Unternehmen, die Melitta Unternehmensgruppe Bentz KG, eine internationale Gruppe mit 3.300 Beschäftigten, die von ihren Enkeln Thomas und Stephan geführt wird. Der Hauptsitz der Firma ist Minden.

Melitta Bentz verstarb 1950 in Holzhausen bei Minden. In Dresden ist die Melitta-Bentz-Straße, in Minden die Melitta-Straße nach ihr benannt.






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