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Ausstiegstagebuch von ABQ: Bilder im Kopf - Beginn 06.10.14 OSS
ABQfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo zusammen, Hallo Fetzer
ICh war jetzt länger nicht mehr hier und es freut mich zu sehen, dass mein Thread mal nicht mehr ganz oben ist, sprich das andere auch Beiträge schreiben. Ichdystonie sagt mir jetzt mal nichts und aus der Wikipedia-Erklärung werde ich auch nicht wirklich schlauer. Das werde ich mir bei Gelegenheit mal näher ansehen, danke für den Tipp.

Mir gehts ganz gut, ich habe nur sehr viel um die Ohren gerade (Semesterende an der Uni). Mal wieder ganz abstinent war ich nicht. Wenn ich mehrere Tage am Stück kaum raus komme und kaum Kontakt zu anderen habe, dann dient der Computer als eine Art Sozial-Werkzeug.
In den vorigen Beiträgen hab ich dann so was geschrieben wie "Pornos gesehen aber keine Lust bekommen, langweilig...". In so einer extremen Stressphase wie jetzt gerade wo es mir so ingesamt psychisch auch nicht so gut geht, da tritt dann ein schleichender Wandel ein und Pornos berühren mich wieder. Das ist mir vor ein paar Tagen aufgefallen und das werde ich jetzt wieder ändern.
In einer Woche beginnen die Semesterferien. 2-3 Wochen nach Hause fahren und mit Familie und alten Freunden Zeit verbringen. Da werde ich mich gut um mich selbst kümmern und quasi die Sachen in meinem Kopf an den richtigen Platz rücken.
Lang ists nicht mehr, ich bin optimistisch. Auch deswegen weil ich auf der Uni viel weiterbringe und zufrieden mit mir bin. Seit ein paar Monaten habe ich das Gefühl, dass ich mich zwar langsam aber stetig weiterentwickle. Daran muss ich anhalten. So kleine Tief-Phasen sollten eigentlich von dieser ingesamten positiven Entwicklung "überschattet" werden. Das muss ich mir vor Augen halten.



21.01.2015 11:38:09  
ABQfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich wollte eigentlich erst nach Ferienbeginn wieder was schreiben hier. Letzte Nacht hab ich mal wieder sehr lange gebraucht zum einschlafen und über mich und alles nachgedacht. Hängt vermutlich damit zusammen, dass ich auf Nikotin-Entzug bin. Jedenfalls bin ich zum Schluss gekommen, dass ich mir fixere Ziele setzen muss. Ich besitze die Kraft diese durchzusetzen. Ich muss diese jetzt für mich festhalten:
-Ich höre zum letzten mal das Rauchen auf. Egal in welcher Situation ich gerade bin, ich nehme diese nicht als Entschuldigung um zur Zigarette zu greifen.
-Ich kann stolz sein auf das was ich dieses Semster an der Uni geschafft habe und ich werde das nach den Ferien weiterführen.
-Wenn ich Lust auf Kontakt zu Frauen habe, dann suche ich diesen. Ganz einfach. Keine größere Sache draus machen.
-Ja, Pornos sind für mich persönlich nicht die Ausgeburt des Bösen. Aber sie tun mir nicht gut. Das merke ich immer mal wieder. Deshalb hab ich ja auch dieses Tagebuch hier angefangen. Ab jetzt sehe ich mir diese nicht mehr an. Auch nicht in abgemilderter Form. Das wird mir gut tun.
-Ich werde mich mit dem Thema Psychotherapie auseinandersetzen. Noch habe ich Vorbehalte. Ich zwinge mich nicht dazu eine Therapie zu machen, aber ich denke darüber nach.

Das alles gilt ab jetzt. Die Uhr wird auf Null gesetzt (Ausser bezügl. Nichtrauchen, da bin ich bei Tag 5).


24.01.2015 19:04:51  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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gut so!!!!

Viel Erfolg!




Gabriele Farke (HSO e.V.)

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24.01.2015 20:13:22    
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Wenn morgen nichts dazwischen kommt, werde ich den Abend zur Selbstreflexion nutzen und hier niederschreiben was dabei rauskommt.


07.02.2015 23:36:03  
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Ich habe in letzter Zeit bemerkt, dass gewonnene Erkenntnisse und daraus gefolgerte Langzeitziele kein Polster zum darauf ausruhen ist. Es heißt ja immer, dass Einsicht der erste Schritt zur Besserung ist. Stimmt schon, aber dann muss man diese konsequent in die Tat umsetzen. Daran hapert es bei mir noch. Aber ich habe in letzter Zeit gelernt, dass ich zu allererst das Gute an mir sehen soll und nicht den Fokus auf Misslingen legen soll. Daher schreibe ich nun also nieder was sich seit meinem Beginn am 6.10.14 geändert hat:
Ich habe mich selbst besser kennengelernt.
Ich weiß nun, dass ich gewisse Sachen an mir ausgeblendet habe, bzw diese nicht als Problem wahrgenommen habe.
Ich weiß nun, dass ich viel zu hart mit mir selbst ins Gericht gehe. Das macht es fast unmöglich Vorhaben umzusetzen. Da habe ich noch immer viel zu lernen, dazu später oder ein anderes mal mehr.
Ich weiß nun, dass Pornografie grunsätzlich zu hinterfragen ist. Es ist mehr als einfach nur Unterhaltung. Konsumiert man diese als Substitut für Reales, hat das Folgen. Pornos interessieren mich inzwischen nicht mehr. Dennoch habe ich mich seit Beginn meiner Reise immer wieder auf Schmuddelseiten gefunden. Jedoch ohne wirklich im Kern erregt zu werden. Mehr aus Gewohnheit...
Ich weiß nun, dass Porno-Konsum vom Tennie-Alter an seine Spuren im Hirn hinterlässt. Quasi Programmierung zum OSS. Gute Nachricht: Denkstrukturen und alles was sonst scheinbar festgefahren ist, lässt sich wandeln. Ich habe hier schon gute Fortschritte erzielt. Einen entgültigen Wandel erziele ich aber nur durch...

Hier beende ich die Aufzählung mit dem letzten Punkt, den ich näher ausführen will. Oder eher muss (vorerst etwas unbequemer Gedanke).
Das oberste Ziel muss immer ein Einklang zwischen Denken & Handeln sein. Bei Problemen muss man bei einer oder beiden Seiten nachbessern. Warum habe ich so gerne Pornos gesehen? Weil sie mir Sachen gezeigt haben, die ich nie machen werde. Trotzdem versetzte ich mich in die Lage der Protagonisten. Reizvoll. Aber Fakt ist, dass ich nach getanem Werke nicht bei der Tür rausrennen werde um Partnerinnen zu suchen um das gesehene nachzustellen. Am Ende kommt eventuell der Gedanke auf "Wow, vielleicht eines Tages..."
Dieser Tag kommt nicht. Ich kann mit meinem Laster nur abschließen, wenn ich mir ein gesundes (, reales) Sexleben aneigne. Das fällt mir nicht leicht. ICh bin eher introvertiert und derzeit eher der Typ der Situationen analysiert, anstatt diese einfach durch Tun zu erfahren. Ich bin aber nicht megaschüchtern oder so. Ich hatte Beziehungen und Techtelmechtel. Ich weiß wie der Hase läuft. Ich muss nur aus dieser Grube raus, in der ich mich festgefahren habe.
Und das schaffe ich.



bearbeitet von ABQ am 22.02.2015 15:35:04
08.02.2015 21:45:50  
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Seit ich das Rauchen aufgehört habe, mache ich alle paar Tage ein Workout. Ausserdem ist die frostige Zeit vorüber und ich kann wieder mit dem Rad fahren. Körperliche Betätigung wirkt Wunder was depressive Verstimmungen angeht.
Ich bin aber nun an dem Punkt angelangt, wo ich pornotechnisch alles geklärt habe und es kein Problem mehr darstellt für mich. Ich habe viele Abende mit Selbstreflexion verbracht. Das hat mich nachhaltig verändert.
Nun geht es in Sachen persönlicher Weiterentwicklung um den realen Kontakt zur Frauenwelt. Hab ich eh schon öfters angeschnitten hier, aber das hier ist doch ein Ausstiegstagebuch und kein Erlebnisbericht "Wie ABQ seine nächste Partnerin findet". Daher werde ich ab jetzt hier nicht mehr regelmäßig was schreiben. Ich werde aber denoch hin und wieder reinschauen.
Letzte Vorgaben für mich:
Mut fassen, Erfahrungen sammeln. Wenn mein Sozialleben zufriedenstellend ist, gibts ken Pornoproblem. Falls sich dieses trotzdem wieder zeigt: nicht ignorieren!
good times ahead Razz - ällabätsch



22.02.2015 15:54:23  
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