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Erkenntnis: Mein Partner ist OnlineSexsüchtig |
Butterblume | ||
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Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 29 Mitglied seit: 11.04.2008 IP-Adresse: gespeichert | @ Release, Zitat: "Co- Abhängigkeit war mein Versuch, dieses Problem immer wieder auszuhalten und zu tolerieren. Co-Abhängigkeit war, bei mir eine Lösung zu suchen, um sein Problem für MICH in den Griff zu kriegen. Co-Abhängigkeit ist, für ihn zu denken und zu glauben, er denke auch so oder werde es irgendwann." Das sind so die Punkte, die ich mir auch zuschreiben würde. Ich halte es zur Zeit aus und toleriere es stillschweigend. Ich versuche das Problem für mich in den Griff zu bekommen. Nur ist mir bewusst das ein Versuch nicht reicht. Beim letzten Satz muss ich eine Einschränkung machen. Ich versuche nicht für ihn zu denken, oder zu handeln, aber ich hoffe, dass er irgendwann mal so denkt wie ich. @ Baer und Release, Ich hätte nie gedacht, dass diese Aussage mit dem zu feucht werden typisch ist. Anfangs hatte ich daran geglaubt, und mir Gedanken gemacht. Nur ist die Tatsache, dass Frau feucht wird, etwas was man, zum Glück, nicht abstellen kann. Es ist eher ein gutes Zeichen und zeigt, dass man bei der Sache ist, und "Spaß" dabei hat. @ Alle, Ich weiß, dass mir die ganze Sache schadet, und ich will auch nicht co-abhängig sein. Die einzige Sucht, mit der ich leben kann ist die Zigarettensucht. Ich habe eine PC Sucht hinter mir, und will einfach nur ein reales Leben führen mit dem PC als Hobby neben vielen anderen Dingen auch. Nur denke ich, dass man nicht so wahllos einen Therapeuten nehmen kann. Es gibt bestimmt auch Welche, die Co-Abhängigkeit und Onlinesexsucht runter spielen. Ich weiß nicht, ob man es ohne Therapie schafft. Wenn ich da an die denke, die die Beziehung beendet haben, denke ich sofort an Misstrauen bei eventuellen neuen Partnern. Da reicht vielleicht nur ein Nacktphoto und alles kommt wieder hoch. Momentan ist erst einmal Ruhe und Todschweigen angesagt. Er hat seit Gestern eine neue Arbeit, aber es ist ja auch logisch, dass wir nicht dieselben Arbeitszeiten haben. Also hat er genügend Zeit seiner Sucht nachzukommen. Aber ich habe auch wieder Zeit für mich, um mich selbst wieder zu 100 % zu finden. Und letztendlich geht es um mich. Ich hoffe, das hört sich jetzt nicht zu egoistisch an. Ich bin in dieses Forum gekommen, um für mich Hilfe zu bekommen, denn ich habe ein Problem mit seiner Sucht. Wenn er auch irgendwann ein Problem mit seiner Sucht hätte, dann könnte er etwas dagegen tun. Aber so sieht es leider momentan nicht aus. Liebgruß Butterblume | |
29.04.2008 16:45:14 | ||
karamba68 | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 438 Mitglied seit: 19.12.2007 IP-Adresse: gespeichert | Hi butterblume, mir fällt nur ein: Gegen sucht kämpfen heißt auch egoistisch sein....sich selbst finden und sich selbst ernst nehmen, egal ob man selbst der Junky ist oder eben co-abhängig mit von der Partie ist. lg karamba | |
29.04.2008 17:57:00 | ||
villagefreak | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 15 Mitglied seit: 29.04.2008 IP-Adresse: gespeichert | Ich habe mich jetzt durch diesen Thread gekämpft und kann eigentlich nichts Neues beigetragen, sondern wollte nur etwas loswerden. Ich fange erst seit kurzem an, meine OSS zu analysieren und mich mit der Thematik auseinander zu setzen. Daher bin sehr angetan von euren reflektierten und klugen Beiträgen, sowohl von Betroffenen als auch von Angehörigen. Die Schilderungen eures Leids haben mich sehr berührt und ich verspüre den Drang, mich stellvertretend für diejenigen, die euch und sich selber soviel Leid zufügten, zu entschuldigen. Aber ich habe meine eigene Baustelle, an der ich arbeiten muss. Ich bin echt froh, dass ich mit meiner Freundin darüber reden konnte und es werden sicher noch viele Gespräche und Mails folgen. Aus der Beschreibung von release1 konnte ich feststellen, dass diese Co-Abhängigkeit in allen Punkten irgendwie dazu passt, was meine Freundin mit mir ausgehalten hat. Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Vielleicht sollte ich ihr davon erzählen. Aber sie hat mir schon auf meine letzte Mail gesagt, dass sie einige Tage brauchen wird, um darauf zu Antworten. Deshalb sollte ich sie nicht mit Material überhäufen und ihr Zeit geben. Ich weiß, dass sie das alles noch tief verletzt und will sie nicht überfordern. Jedenfalls danke ich euch für eure Beiträge, sie sind sehr wertvoll für mich und ich konnte Vieles davon auf mich und meine Freundin beziehen! Es hilft sicher auch vielen anderen, die hier still mitlesen. | |
04.05.2008 23:05:53 | ||
sonnenlilie | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 70 Mitglied seit: 22.04.2008 IP-Adresse: gespeichert | Hallo Butterblume, ich bin noch nicht so lange hier und kann mich Villagefreaks Worten anschließen. Auch ich habe hier schon Hilfe erfahren dürfen. Ich möchte die Flinte nicht ins Korn werfen, wenn noch Hoffnung besteht. Als ich diesen Satz las, ist mir ein Spruch zu dem Wort "Hoffnung" eingefallen. "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht." Mir geht es ähnlich wie Dir und auch ich möchte die Flinte nicht ins Korn werfen. Wünsche Dir viel Kraft und dass Dein Mann doch noch erkennt, um was es hier geht. Auf jeden Fall bist Du auf dem richtigen Weg, nun erst einmal an Dich zu denken. Ich bin dabei, es zu lernen. LG Sonnenlilie | |
04.05.2008 23:49:46 | ||
release1 | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 368 Mitglied seit: 04.01.2008 IP-Adresse: gespeichert | Achtung.. Hoffnung kann aber auch nur einen bloßen Wunsch bedeuten, der so gar nicht erfüllbar ist! | |
05.05.2008 00:20:43 | ||
sonnenlilie | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 70 Mitglied seit: 22.04.2008 IP-Adresse: gespeichert | @release So ist dieser Spruch nicht gemeint, denn es heißt ja, "egal wie es ausgeht". Sonst wäre es ein bloßer Wunsch, so wie Du sagst. Für mich bedeutet das: Ich bin nicht überzeugt davon, dass mein Partner damit aufhört, ich habe die Hoffnung und wenn er aufhört, dann hatte es seinen Sinn. Das wäre gut. Und wenn er nicht damit aufhört, hatte die Hoffnung auch einen Sinn. Denn dann habe ich die Erkenntnis und weiß, dass ich etwas für mich getan habe. Die Gewißheit, mich dagegen gewehrt zu haben, nicht mehr verletzt zu werden. Die Klarheit, dass ich keine Verletzungen mehr zulassen will. Das wäre auch gut. Ich will an mir arbeiten, damit das ganze seinen Sinn hat. Egal wie es ausgeht. LG Sonnenlilie | |
05.05.2008 09:21:43 | ||
release1 | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 368 Mitglied seit: 04.01.2008 IP-Adresse: gespeichert | Hallo.. Für mich verbirgt Hoffnung eine gewaltige Portion Zweifel, deshalb ists nicht mehr "mein" Wort. Aber wenn dus so definierst, ists ja gut für dich. Wünsch dir daß es, egal wies ausgeht, einen Sinn für dich hat! ;) glg R. | |
05.05.2008 11:59:04 | ||
Butterblume | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 29 Mitglied seit: 11.04.2008 IP-Adresse: gespeichert | @ Karamba, es freut mich, dass du das auch so siehst. Ich denke, ich habe gar keine andere Wahl, sonst gehe ich irgendwann unter. @ Sonnenlielie und Release, Also erst war ich geneigt Sonnenlilie zuzustimmen und habe mich dann gefragt was Hoffnung eigentlich ist. Hoffnung zu haben bedeutet, eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung dahingehend zu haben, dass etwas, das dem Hoffenden wünschenswert erscheint, in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht. Ich denke, dass haben fast alle Angehörige von OSS am Anfang. Aber sie haben auch dann noch Hoffnung, wenn sie eigentlich gar nicht mehr an einen positiven Ausgang glauben. Zitat von Sonnenlilie: "Und wenn er nicht damit aufhört, hatte die Hoffnung auch einen Sinn. Denn dann habe ich die Erkenntnis und weiß, dass ich etwas für mich getan habe. Die Gewißheit, mich dagegen gewehrt zu haben, nicht mehr verletzt zu werden. Die Klarheit, dass ich keine Verletzungen mehr zulassen will. Das wäre auch gut." Für mich hat alles einen Sinn. Diese Beziehung hat mich selbst in der Entwicklung weiter gebracht (klar, hätte ich liebend gerne auf diese OSS Geschichte verzichtet). Aber man weiß ganz genau was man will, was man nicht will, und was man wert ist, und tut dann letztendlich etwas für sich. @ Alle Bei uns ist es jetzt so, dass das Thema todgeschwiegen wird. Ich weiß, er schaut bei jeder sich ihm bietenden Gelegenheit (auch wenns nur ein paar Minuten sind) auf diese Sexseiten. Und ich muss sagen, es ist mir sowas von egal. Mmh, mich verwirrt meine derzeitige Haltung doch etwas. Sie wiederspricht sich total mit dem was ich sonst noch geschrieben habe. Ich habe nicht die Hoffnung, dass er mal erkennt wie schädlich das für ihn und uns ist. Ja, ich bin co-abhängig und tue jetzt auch etwas dafür. Ich bin dabei meinen Weg zu finden, ob wir dann gemeinsam einen Weg gehen werden wird er entscheiden durch seine weitere Einstellung zu seiner OSS. Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Liebgruß Butterblume | |
05.05.2008 22:30:38 | ||
sonnenlilie | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 70 Mitglied seit: 22.04.2008 IP-Adresse: gespeichert | Hallo Butterblume, das ist ein sehr guter Spruch, den ich auch zu Hause hab. Ich kenne ihn und wünsche Dir, dass Du ihn für Dich umsetzen kannst. Alles Liebe und viel Kraft für Dich Sonnenlilie | |
05.05.2008 22:45:27 | ||
Butterblume | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 29 Mitglied seit: 11.04.2008 IP-Adresse: gespeichert | Hallo Sonnenlilie, danke, dass wünsche ich dir auch. Ich habe mir den Spruch für mich so gedeutet: Ich würde ihn und seine Sucht gerne ändern, aber ich kann es nicht (das könnte nur er). Also muss ich es so hinnehmen. Aber ich kann mich verändern. Niemand kann einen anderen Menschen verändern, nur sich selbst. Und wenn man sich selber ändert, kommt automatisch eine Änderung des Umfeldes. Liebgruß Butterblume | |
05.05.2008 22:55:19 | ||
baer40 | ||
Gruppe: Administrator Rang: Beiträge: 543 Mitglied seit: 10.01.2007 IP-Adresse: gespeichert | Zitat: Ja, ich bin co-abhängig und tue jetzt auch etwas dafür. Ich bin dabei meinen Weg zu finden, ob wir dann gemeinsam einen Weg gehen werden wird er entscheiden durch seine weitere Einstellung zu seiner OSS. Hallo "butterblume", der erste Schritt zu diesen Weg, wäre es, wenn Du Dich mehr von ihm "abnabelst". Tust Du das nicht, wirst Du Dich mit Deiner "Co-Abhängigkeit" immer nur im Kreis drehen und das ist irgendwann ein Teufelskreis. Ist meine persönliche Meinung als OSS! Gruß baer40 | |
05.05.2008 23:18:14 | ||
Butterblume | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 29 Mitglied seit: 11.04.2008 IP-Adresse: gespeichert | Hallo Baer, was genau meinst du genau mit mehr abnabeln? Liebgruß Butterblume | |
06.05.2008 00:24:10 | ||
baer40 | ||
Gruppe: Administrator Rang: Beiträge: 543 Mitglied seit: 10.01.2007 IP-Adresse: gespeichert | Hallo „butterblume“, ich meine damit, dass Du Dir zumindest mal eine „Auszeit“ von ihm nehmen solltest. Damit Du mal in Ruhe über alles nachdenken kannst und vielleicht merkt er selbst, wie es ist, wenn Du nicht bei ihm bist. Gruß baer40 | |
06.05.2008 08:37:02 | ||
release1 | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 368 Mitglied seit: 04.01.2008 IP-Adresse: gespeichert | Hallo Butterblume! Das ist gemeint: Zitat: "Ich weiß, er schaut bei jeder sich ihm bietenden Gelegenheit (auch wenns nur ein paar Minuten sind) auf diese Sexseiten. Und ich muss sagen, es ist mir sowas von egal. Mmh, mich verwirrt meine derzeitige Haltung doch etwas. Sie wiederspricht sich total mit dem was ich sonst noch geschrieben habe.".... Daß es dir egal ist,ist ein Zeichen dafür, daß du dich total in die Co-Abhängigkeit drängen hast lassen. Du wiedersprichst dir selbst. Und du merkst es selber auch noch. Solange du das tolerierst, und weiter dabei zusiehst, wie dein Mann seine Sucht in DEIN Leben einbaut und zu etwas "normalem" in deinem Leben macht, wirst du nicht zu dir selbst finden. Mach Platz für dich selbst, und zeig ihm, daß es dir NICHT egal ist. Resigniere nicht einfach und gib dich nicht geschlagen!! Du brauchst ihn nicht, so wie er ist!!! Glg, R | |
06.05.2008 08:51:49 | ||
Butterblume | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 29 Mitglied seit: 11.04.2008 IP-Adresse: gespeichert | @ Baer, eine Auszeit nehmen ist leichter gesagt als getan, wenn man in einer Wohnung lebt. Seit letzter Woche arbeitet er wieder, und es tut mir auch mal gut eine Zeit alleine zu sein. Vorher war er ja ständig da, wenn ich nach Hause kam. Nicht das ich jetzt ständig weg gehe oder so etwas in der Art, aber es tut gut auch mal Zeit für sich alleine zu haben. Du schreibst, ich soll mal in Ruhe über alles nachdenken. Oje, ich glaube, ich denke einfach zu viel. @ Release, Es ist doch gut, dass ich merke, dass ich mir selbst wiederspreche. So kann ich die Ursache ergründen. Ich liebe ihn, und wenn die OSS nicht wäre, wäre ich auch nicht abgeneigt ihn zu heiraten. Und so egal ist es mir wohl auch nicht. Im Moment schon, aber alleine der Gedanke, dass ich über Pfingsten Spätdienst habe, und er frei hat... Da bekomme ich Magenschmerzen. Zitat: Solange du das tolerierst, und weiter dabei zusiehst, wie dein Mann seine Sucht in DEIN Leben einbaut und zu etwas "normalem" in deinem Leben macht, wirst du nicht zu dir selbst finden. Normal wird es nie werden. Normal ist es, wenn ein Paar seine Sexualität gemeinsam erlebt. Dazu braucht man keine weiteren Personen in Bild- oder Filmmaterial. Klar baut er seine Sucht in mein Leben ein. Er tut es ja nicht, wenn ich da bin, aber er tut es. Ich bin in einer Onlinegruppe für Angehörige von OSS. Es ist ein erster Versuch. Ob es mir was bringt weiß ich noch nicht. Liebgruß Butterblume | |
06.05.2008 10:51:59 | ||
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