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Was hatt man davon? |
Revi | ||
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Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 1 Mitglied seit: 24.01.2009 IP-Adresse: gespeichert | Hallo, ich habe mir gerade ein paar Beiträge hier im Forum durchgelesen, und bei jedem Beitrag wurde eig. nur Berichtet wie schlecht wow ist und wie toll es ist dass mann nicht mehr süchtig wäre. Hm... also ich muss bei gewissen Punkte zustimmen, wow macht süchtig dies hat den Grund wie schon oft erwähnt dass mann praktisch in einer scheinwelt lebt. Ich möchte euch mal meine Situation näher bringen, ich habe wow vor ewigkeiten angefangen zu spielen damals war es ein kleines hobby und habe auch bald wieder damit aufgehört. Ihr könnt euch nun denken dass ich wieder angefangen habe, dies hatte aber den Grund weil ich im rl Probleme hatte, stress in schule, mit eltern von freunde enttäuscht...ich bin praktisch in die wow welt geflüchtet.... So die nachteile die auf jedenfall klar sind die ich auch einsehe....man macht echt nix mehr ausser dieses Spiel zu spielen, man vernachlässugt freunde und unternimmt kaum mehr was. So nun zum nächsten Punkt...welche freunde sollte ich den vernachlässigen? Die von denen ich e shcon enttäuscht bin ?...Naja im großen und ganzen muss ich aber zustimmen...eine gewisse sucht ist vorhanden die sich negative auswirkt. Nun zum nächsten Punkt ich habe in der langen wow zeit leute kennen gelernt was meines erachtens ein großer punkt ist warum dass spiel bindet. Wir hatten ein gemeinsames treffen im echten leben und es war wunderschön ich treffe heute noch einige leute aus meiner gilde und versteh mich supper mit denen... Ich habe praktisch dass was ich immer gesucht habe gefunden in wow...und nun zum real life gemacht... Zur info ich habe mit wow aufgehört, pflege jedoch noch den kontakt meiner freunde die ich dort gewonnen habe und wenn ich ehrlich bin bereue ich es kein bisschen dass ich wow angefangen habe...jeder meint dass es der größte fehler war...hm..lieber vorm pc sitzen als in der disco drogenabhängig oder so zu werden...klar lebe ich nun mein leben aber wie gesagt ich will euch nur damit verdeutlichen dass ich froh bin die leute kennen gelernt zu haben sie sind mir nun wichtig auch wenn ich nicht mehr mit ihnen spielen kann... jo des wars eig. im großen und ganzen.. lg revi | |
24.01.2009 03:17:37 | ||
oldNick | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 5 Mitglied seit: 25.11.2008 IP-Adresse: gespeichert | Erstma Gratulation, dass du aufgehört hast zu spielen! Ich kann dir in einigen Punkten wirklich nicht widersprechen, denn für deinen Fall scheint das Spiel ja sogar viele positive Erlebnisse gebracht zu haben! - Schön und gut! Wenn du dich mit den Leuten auch weiterhin so toll verstehst, und jetzt nicht den Kontakt zu ihnen verlierst, da eure gemeinsame Basis (WoW) verloren geht, so kann ich dir nur gratulieren! Aber wenn du dir hier zB Berichte von Leuten durchgelesen hast, dann müsste dir doch aufgefallen sein, was wow anstellen kann! Man versaut die Schule, verliert Freunde, zerstört seine Beziehung, vernichtet die eigene Existenz, und das alles nur wegen einem Spiel. Wenn du zu einem von denen gehören würdest, dann sähe die Welt für dich jetzt auch wieder ganz anders aus... Von daher darf derjenige doch wohl froh sein, wenn er/sie die Sucht hinter sich gelassen hat, oder nich? Wie sehr dieses Spiel Macht über einen hat ist mir gerade jetzt wiedermal aufgefallen... In der Uni ging Prüfungsstress los, mit meiner Freundin klappte es überhaupt nicht, (nach nichmal nem Monat war Schluss), und eine Snowboarverletzung hinderte mich daran Sport zu machen... Ich stand, obwohl ich schon seit EWIGKEITEN nichtmehr gespielt hatte, sehr, sehr kurz davor Wotlk zu kaufen und wieder einzusteigen, ich stand quasi Schon an der Kassa vom Mediamarkt, als ich mir dann doch lieber Fallout 3 geholt hab, und da ne Runde offline rumgeballert habe. Die restliche Freizeit verbring ich jetzt halt mit chatten, und ab und an kommen Kollegen vorbei, und sonst lern ich für die Uni, auch wenn's mir aufn Geist geht... Hätte ich mir WoW geholt, wäre es sicher anders, ich kenne mich... Kollegen würden abgewimmelt, die Skripten würden ungelesen im Laptop schlummern, und der WoW char wäre aufm besten Wege lvl 80 zu erreichen... Aber versteh mich nich falsch, jemand der sein Leben im Griff hat, und nur am Abend anstatt vorm Fernseher rumzugammeln in Naxxramas sein Unwesen treibt, dem will ich den Spaß nicht nehmen, bei sehr vielen bleibt es nur leider nicht dabei... lG Nick | |
27.01.2009 22:20:31 | ||
Exocron | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 6 Mitglied seit: 05.09.2008 IP-Adresse: gespeichert | An dieser Stelle sollten mal ein paar Fragen erlaubt sein. Neigen wir nicht alle dazu, immer das zu tun, was uns am meisten Freude und Erfüllung bereitet ? Was bewegt einen Menschen dazu, lieber vor dem PC abzuhängen, als mit seinem Partner Zeit zu verbringen ? Das sollte sich der Partner doch mal wirklich fragen ! Kann man einen Spieler dafür verurteilen, das er sich lieber in der virtuellen Welt herumtreibt, als sich von den TV-Sendern mit Gehirnweichmacherserien verdummen zu lassen ? Hat ein so ein Mensch nicht auch das Recht auf Ablenkung, wenn er grade mal richtig in Schwierigkeiten steckt ? Ist es notwendig, immer noch schön in der Wunde (Probleme) herumzustochern, damit es dann auch richtig wehtut ? Könnte sein. Wenn man sich am Leid Anderer erfreut ! Muß man diese globalisierte Welt voller Lügen, Kriege, Gewalt und dem Fehlen jeglicher Moral wirklich hautnah genießen und erleben ? Diese Fragen sind nur einige aus der Luft gegriffene Beispiele. Um die Frage gleich vorweg zu nehmen. Nein. Ich bin kein Zocker, der die Spielsucht befürwortet. Bevor man jedoch auf Andere mit Fingern zeigt, sollten wir uns doch lieber damit beschäftigen, welchen Anteil unsere Gesellschaft an dieser Entwicklung hat. Wandeln wir nicht alle auf einem schmalen Grad, der uns schnell zu Verlierern oder Gewinnern macht ? Noch vor wenigen Jahren wurde man von seinen Mitmenschen vor einem tiefen Sturz bewahrt. Heute sieht fast jeder weg und denkt: Gott sein dank. Lieber der, wie ich !
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29.01.2009 15:28:52 | ||
oldNick | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 5 Mitglied seit: 25.11.2008 IP-Adresse: gespeichert | Ich glaube du missverstehst mich. Ich wollte hier keineswegs alle Spieler diskriminieren, alles was ich sagen wollte, ist dass man durchaus auf sich selbst stolz sein darf, wenn man die Spielesucht überwunden hat. Ich hab doch sogar noch extra hinzugefügt, dass ich es keineswegs verurteile, wenn jemand seine Abende lieber vor dem Computer verbringt, als vor dem Fernseher, auch ist nichts verwerfliches dabei, wenn man mal ein Wochende zu Hause bliebt, und die Weiten von Azeroth erforscht, anstatt die Tanzflächen, oder Barhocker in der Stadt. Wenn man allerdings damit beginnt, andere Menschen durch die eigene Sucht zu verletzen, sei es der Partner, oder Freunde die wiederholt, abgewiesen werden, dann muss man sich wirklich fragen, warum das denn bitte? Die Schuld jetzt beim Partner zu suchen ist einfach, und die Verantwortung auf Gesellschaft oÄ zu schieben, noch leichter. Sich Abwechslung zum ermüdenden, langweiligen, und oftmals kargen Alltag zu suchen ist vollkommen in Ordnung! Jeder braucht eine Art von Ausgleich, der eine macht Sport, der nächste bastelt für sein Leben gerne, und ein dritter spielt eben leidenschaftlich gerne Computer. Alles kein Problem, wenn man allerdings anfängt die Realität komplett zu verdrängen, dann fängt es an kritisch zu werden. Also wie gesagt, ich verurteile hier keinen Menschen, der versucht sich ZEITWEISE in eine andere, bessere, schönere, und interessantere Welt zu flüchten, ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es nicht zielführend ist, wenn man der Realität nicht in's Auge sieht, sonder ständig versucht unter dem Deckmantel der Verdrängung an ihr vorbei zu leben. Es tut mir im Übrigen leid für dich, wenn du bis jetzt nur die Erfahrung gemacht hast, dass du von allen Menschen immer nur fallen gelassen wirst, aber ich kann dir versichern, dass es auch das Gegenteil noch gibt! Ich habe eine liebende Familie, und sehr gute Freunde, für die ich nur immer wieder dankbar sein kann, allerdings kann ich es ihnen auch nicht anlasten immer für mich zu sorgen, denn schließlich hat jeder ein Stück weit Eigenverantwortung zu tragen. Jemandem auf die Beine helfen heißt nicht, dass man ihn auch noch über die ganze Strecke tragen muss... lG Nick | |
29.01.2009 18:37:40 | ||
Exocron | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 6 Mitglied seit: 05.09.2008 IP-Adresse: gespeichert | @ OldNick Meine Fragen waren nicht speziell auf deinen Beitrag bezogen, sondern eher mal allgmein in den Raum gestellt. Ich habe es auch nicht so aufgefaßt, das du hier Spieler angreifst bzw. diskriminierst. Wenn jemand seine Spielsucht überwindet und ins reale Leben zurückfindet, kann er verdammt stolz drauf sein. Denn das bedarf Willenskraft und Mut. Ich kann dich in deinen Ausführungen nur bestätigen. Sicher ist es leicht schuldige zu suchen. Tut das nicht jeder irgendwo ? Man kommt aber nicht drumherum nach der Wurzel des Übels zu suchen, um die Symptome bekämpfen zu können. Nehmen wir doch einfach mal folgendes Szenario an: Um es zu verdeutlichen, wähle ich mal ein Extrembeispiel Ein durchschnittlicher Familienvater irgendwo in Deutschland. Seit 10 Jahren verheiratet und 2 Kinder. Die Ehe langsam abgestumpft und es gibt nur noch wenig Themen zu Hause, wie Kinder, Haushalt, Geld und das Fernsehprogramm. Die Frau sitzt jeden Abend im ausgeleierten Jogginganzug auf der Coach und zieht sich weniger anspruchsvolle Sendungen, wie "Ich bin ein St.., holt mich hier raus" rein. Die Kinder toben schreiend durch die Wohnung und an Ruhe ist nicht zu denken. Auf der Arbeit bekommt er einen Einlauf nach dem Anderen, weil er einen sehr selbstsüchtigen Chef hat, dem er nichts recht machen kann. Er muß da aber hin, weil die Kohle für die Familie nunmal von irgendwem verdient werden muß. Anerkennung für seinen Beitrag hat er seit Jahren nicht mehr erhalten. Genauso könnte es umgekehrt sein. Mit einem Mann, der sich aber auch um nichts kümmert und Abends vor der Flimmerkiste hockt. Bekleidet mit einem mit Eigelb bekleckerten Feinrippunterhemd, kurzer Sporthose, Kniestrümpfen und Badelatschen. Die Bierpulle in der Hand und sich zu prostend einen Fußballklasiker nach dem Anderen reinzieht. Beide nörgeln ständig an dem Gegenüber nur noch rum, so das es besser ist, wenn man sich einfach anschweigt. Sicher ist diese Form der Darstellung jetzt ein wenig überzogen und klischeehaft, spiegelt aber doch die Situationen in so mancher Familien sinngemäß wieder. Um nochmal in diesem Fall auf den Familienvater zurückzukommen. Er kann garnicht anders. Er muß an diesen PC, sich die Kopfhörer überstülpen und abschalten. Wenn er dies nicht tut, wird er krank oder irgendwann zum Amokläufer. Was will ich damit sagen ? Eigentlich nur, dass das Umfeld schon eine große Rolle spielt. Von daher hat der Partner bzw. die Familie und die Gesellschaft schon einen gewissen Anteil an dieser Entwicklung. Dabei wäre der Ausweg so einfach. Klamotten packen und weg. Ein neues Leben beginnen, anstatt sich an irgendeine Sucht zuklammern und damit den Schmerz zu betäuben. Nur erkennen muß man es !!! Man muß ihn sehen, diesen Ausweg !!!
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30.01.2009 09:20:21 | ||
Gast | ||
Gruppe: gesperrt Beiträge: 0 IP-Adresse: gespeichert | @Exo Das sehe ich ganz ähnlich. Wenn ich mir die "richtigen" Menschen anschaue mit denen ich abhängen könnte weil sei nun mal da sind, dann wird mir ganz schlecht. Das Netz ist für mich ein Ort wo ich wirklich gleichgesinnte Treffen kann, mit denen ich mich auch schon mal im RL verabrede. Ganz im Gegensatz was mein Umfeld betrifft.Wenn ich die Tanten und Hausfrauen und Bekannten bei diesen Zwangs Familientreffen so sehe bin ich immer froh wenn es wieder vorbei ist. Nur weil ich mit denen Verwand bin heißt das nicht im mindesten das ich mich mit dem was sie denken und machen identifizieren könnte. Ich muss schon vorsichtig sein da keinen vor dem Kopf zu stoßen, was ich ja auch nicht will - nur bevor ich mit denen rumhänge, bleibe ich lieber alleine für mich oder kauf mir nen Hund. Mit 95% aller Menschen da draußen vor meiner Tür möchte ich wirtklich und ernsthaft einfach nichts zu tun haben. Na klar sehne ich mich auch manchmal nach menschlicher Nähe und Austausch - aber solche Menschen zu finden, und sowieso echte Freunde zu finden das ist in diesen Zeiten wie ein sechser im Lotto weil jeder nur ans konsumieren und posieren denkt und das ist mir nun mal zu wenig. Sogar hier im Forum wie andernorts auch gibt es Leute die gerne alles für die Show machen, man sieht, sie sind eben überall ;D Manchmal wünschte ich mir die Menschen wären einfach etwas ehrlicher oder zumindest nicht so derart verlogen und heuchlerisch und würden mal zu Ihren Überzeugungen stehen als sich dauernd nur zu präsentieren und zu profilieren (nur ein Traum, egal...) Nein. Und werde ich auch nicht. Wäre WOW nicht so langweilig und ausgelutscht oder zumindest eine brauchbare Alternative am Start würde ich meine Zeit eher da verbraten (und zwar ohne Reue). Ich empfand es übrigens nie als eine Art Zeitverschendung WOW zu zocken und sei es nur um einzuloggen und mich im RP ein wenig zu betätigen. Naja, AION Online kommt im Sommer 2009 und das werde ich mir definitiv holen, bis dahin arbeite ich an einer neuen Website die mich hoffentlich reich und berühmt macht ;D Kennst Du den Film "Falling down" mit Michael Douglos und Robert Duval? Der Typ dreht eines Tages durch, weil er die Welt in der er perfekt angepasst gelebt hat nicht mehr erträgt, weil er von heute auf Morgen auf der anderen Seite des Grades von dem Du sprichst stand. Ebenso einprägsam zu sehen in Stanley Kubricks Film Full Metal Jacket, wo dieser geistig schwache Kadett von seinem Grundausbilder derart fertig gemacht wurde bis er durchdrehte und sich und den Peiniger erschoss. -Amoklauf von Erfurt (Deutschland) -Amoklauf von Winnenden (Deutschland) -Amoklauf von Bad Reichenhall (Deutschland) -Amoklauf von Emsdetten (Deutschland) -Amoklauf Volkhoven (Deutschland) -Amoklauf von Bremen (Deutschland) -Schulmassaker von Ōsaka (Japan) -Amoklauf von Alabama (USA) -Amoklauf an der Virginia Tech (USA) -Amoklauf an der Northern Illinois University -Schulmassaker von Jokela (Finnland) u.s.w, die Liste ist noch viel länger und Deutschland hat eine Topposition in dieser Liste des Schreckens. Noch bedenklicher finde ich die Aussage unseres Bundes- präsidenten der in diesem Bericht steht: Zitat: Und das nur für Winnenden, bei den anderen Amokläufen war das ganz ähnlich. Ungezählten Trittbrettfahrer zeugen für mich von einer Gesellschaft die Ihre Mitmenschen unter aller Sau behandelt, die sich außer um sich selbst um niemanden mehr schert und das soll dann das RL sein mit dem ich mich befassen darf wenn ich denn mal langzeit off gehe? Eine Antwort verkneife ich mir, soll sich mal jeder selber seine Gedanken machen. Besser und einfacher konnte man es nicht auf den Punkt bringen. Gruß, B | |
29.03.2009 19:15:11 | ||
gabriele_farke | ||
Gruppe: Administrator Rang: Beiträge: 3415 Mitglied seit: 26.03.2006 IP-Adresse: gespeichert | Weißt Du, was ich manchmal denke, wenn ich hier diese verherrlichenden Worte über eine Traumwelt höre? ... Dass manch einem von Euch der Respekt vor dem Leben fehlt! Vielleicht ist es auch eine Forum von Unreife, ich weiß es nicht. Aber traurig ist es allemal, denn eigentlich müsste doch JEDEM Menschen klar sein, dass Du im realen Leben nicht nur heile Welt vorfindest? Der Knackpunkt allerdings ist der, dass sich das niemals ändern wird, wenn alle sich in Azelot und anderen virtuellen Welten verstecken und nicht mehr am Gemeinwohl teilnehmen! Das, wo Du Dich aufhältst, ist ein SPIEL. Gelebt wird woanders! G.
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29.03.2009 19:26:36 | ||
Gast | ||
Gruppe: gesperrt Beiträge: 0 IP-Adresse: gespeichert | respekt vor dem leben,... ich glaube nicht, dass das auf einen der leute hier betrifft. ich würde es eher als überdrüssigkeit betrachten. man hat einfach keine lust mehr zu leben. was die amokläufer betrifft,... ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen das ein amokläufer keinen respekt vor dem leben haben soll. schliesslich ist es gerade das Leben was er anderen wegnimmt. würde denn ein bankräuber eine bank überfallen, wenn er kein respekt vor dem geld hätte? wenn ich das 'reale Leben', diese nicht nur heile welt, als die eine seite einer münze ansehe, und die 'Zauberwelten', sein es bücher, spiele oder amokläufe, als andere seite sehe, so muss ich feststellen, dass das, was ich "Leben" nenne, eine ewige gratwanderung auf der schmalen kante dieser rollenden münze ist. kippt die münze, so fall ich entweder auf den harten asphalt des 'realen Lebens' oder in das tiefe loch dieser zauberwelten. also ist es nur logisch die münze am rollen zu halten. ... hoffentlich erwisch ich kein schlagloch xD (c) by me :) | |
29.03.2009 21:03:57 | ||
Gast | ||
Gruppe: gesperrt Beiträge: 0 IP-Adresse: gespeichert | Schon mal darüber nachgedacht das sowas wie WOW auch wie ein Chatt funktioniert - nur mit mehr Optionen und Smileys? Und da tippt nicht der Computer am anderen Ende der Leitung irgend etwas ein sondern ein lebender, atmender Mensch mit all seinen Problemen. Bin ich jetzt eine schlechte, respektlose oder unreife Person weil ich mir bewusst aussuche mit wem ich mich befassen möchte und wem nicht? Oder bin ich ein Unmensch weil ich die Zeugen Jehovas nicht zum Tee herein bitten möchte und auch sonst nichts für sie übrig habe? Seien wir mal realistisch, die meisten Menschen sind unehrlich und lügen bei jeder Kleinigkeit was das Zeug hält und übertreiben das sich die Balken biegen. Da kann ich kein Respekt empfinden oder Achtung empfinden - im Gegenteil, die tun mir leid. Ich rede nicht von heiler Welt und habe das auch nicht unterstellt. Tatsache ist für mich nun mal, das die Alltagswelt voller oberflächlicher Individuen ist, von denen man nichts lernen oder erfahren kann und wo es kein Verlust ist wenn man sie nicht tagtäglich sieht oder ertragen muss. Dann schon lieber alleine sein und auf diejenigen Warten mit denen man sich austauschen kann aber wie gesagt, solche Menschen sind selten geworden oder waren es vielleicht schon immer. ps: Bei meinem WOW Account ist schon seit 6 Monaten das Abo abgelaufen, weil ich derzeit keine Gelüste verspüre es zu zocken, es langweilt mich sogar, nur besser oder schlechter ist deswegen nichts geworden. | |
30.03.2009 02:03:42 | ||
gabriele_farke | ||
Gruppe: Administrator Rang: Beiträge: 3415 Mitglied seit: 26.03.2006 IP-Adresse: gespeichert | Über die anderen zu sagen, sie seien oberflächliche Individuen, ist leicht! Wenn Du Dich also vor ihnen duckst, indem Du nicht mehr am realen Leben teilhaben willst (ich meine jetzt nicht Dich persönlich), wo führt unser Leben dann Deiner Meinung nach hin? @Emc2, Du schreibst: Tja, aber es lebt sich nicht schlecht von denen, die es Dir ermöglichen, hier nicht zu verhungern und zu verdursten, die auch für DICH "das Rad am Laufen halten", nicht wahr? Ziemlich inkonsequent, finde ich. G.
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30.03.2009 08:12:11 | ||
Gast | ||
Gruppe: gesperrt Beiträge: 0 IP-Adresse: gespeichert | da sagst du was wahres. die heutige gesellschaft basiert darauf, das andere, vorallem fremde leute, einem das leben bzw überleben ermöglichen. unsere bewährte dienstleistungsgesellschaft hält sich im prinzip selber am leben. der nächste schritt ist die informationsgesellschaft, in welcher die masse an leuten, die ihr geld für einen lassen, expotentiell steigt. während man als elekrtiker oder anwaltsgehilfin seine 100 oder 200 kunden hat, hat man als betreiber einer wesbseite schon tausende wenn nicht zehntausende. ob das gut ist? mmmh,.. es macht mir sorgen. fakt ist das ich, du, und jeder andere heute schon über ecken einen riesigen pool an personen verfügen, die einem das überleben ermöglichen. denn sowohl die anwaltsgehilfin, als auch der eletriker arbeiten für den selben manager der hunderttausenden das geld aus der tasche zieht. um das zu ändern müsste man land haben, welches man bestellen kann. ist das unser ziel? mfg | |
30.03.2009 13:49:30 | ||
bambu | ||
Gruppe: Benutzer Rang: Beiträge: 25 Mitglied seit: 21.03.2009 IP-Adresse: gespeichert | mhh.. also emc2 das war aber nie anders, ausser du gehst von der schöpfungsgeschichte aus inder adam zunächst allein wandelte im paradis....dennoch geb ich dir recht was deine antwort betraf. | |
30.03.2009 16:33:05 | ||
Gast | ||
Gruppe: gesperrt Beiträge: 0 IP-Adresse: gespeichert | Und wohin führt es bitte wenn ich Ihnen ihre Borniertheit, ihr unmoralisches Verhalten, ihre Unehrlichkeit dauernd aufs Brot schmiere? Das ist ganz sicher wenig konstruktiv und die meisten reagieren mit gekränkter Eitelkeit,ziehen eher eine langfristige, hasserfüllte Feindschaft vor als sich selbst einzugestehen das sie offenbar eben nicht "die ehrlichen, redlichen, netten Leutchen sind" für die sich selber so gerne halten. Machen wir uns nichts vor. Wer in unserem System etwas erreichen will, der muss seine Karten so gut es geht ausspielen und dabei billigend in kauf nehmen das andere dabei auf der Strecke bleiben. Gewissen, Anstand? Das sind doch Themen von Gestern und teilweise sogar lästig, binden höchstens unnötige Energien die man doch woanders gewinnbringender Einsetzen kann, gell? Da weder Du noch ich wissen wie Emc2 zu seiner Ansicht gekommen ist und warum er glaubt das ihm das Leben nichts mehr lebenswertes zu bieten hat, wäre ich da vorsichtig. Wer Leute kennt die in Psychiatrischen Landeskrankenhäusern (z.B ZPE-Emmendingen und Psychosomatischen Kliniken wie z.B die Thure von Uexküllklinik in Freiburg) arbeiten, der weiß das seit vielen Jahren hier ein kaum noch zu bewältigender Andrang an Patienten herrscht. Wer dringend einen Aufenthalt benötigt muss mit Monatelangen Wartezeiten rechnen für ein "Vorgespräch" und dann noch Monate bis zur eigentlichen Einweisung, Zwecks Bettenmangel. Darüber hinaus werden die Patienten dann noch nach schwere selektiert und müssen sich fast wie in einer Art Casting bewerben (sogar bei der psychistrischen Behandlung, so pervers es klingt gibt es schon eine Art Konkurenzkampf). Es ist ein Phänomen das seit gut 30 Jahren diese Patietengruppe unaufhörlich und Bundesweit wächst (wie in Nordamerika auch, während andere Erkrankungen, durch die qualitativ hochwertige, medizinische Versorgung stetig abnimmt. Wie auch immer: Häufigster Grund für einen Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik ist: Überlastung vor allem durch Arbeit und Leistungsdruck (vor allem bei Männern ca. 85%). Häufigste Diagnose: Depressionen mit Burnout. Interessanterweise trifft es oft die Gutbetuchten, die abgesicherten und Wohlhabenden und eben keine Alkis oder irgendwelche sozialen Unterschichten. Burnout (dasverbrennen der geistigen Leistungsfähigkeit) durch systematische Überbelastung und täglichen Konkurenzkampf sind hier verantwortlich - da erscheint es nur recht und billig das die Täter und Verursacher auch die Kosten der langfristigen Rehabilitierung von psychsosomatisch erkrankten Menschen mitfinanzieren müssen,(wenn die Patienten während ihrer Erwerbstätigkeitszeit nicht schon längst alle Behandlungskosten im Voraus finanziert haben). Wie verroht und abgestumpft unsere Leistungswelt ist kann man wohl auch aktuellerweise an Beispiel Winnenden erkennen.Der Junge hat seinen Eltern (gutbetuchtes Elternhaus, alles abgesichert) einen Brief geschrieben,das er am Ende ist, nicht mehr weiter kann) gekümmert hat das niemanden. Mit 17 Jahren schon Depressionen und Lebenskrise SUPER! Ebenso Robert Steinhäuser aus Erfurt. Er flog von der Schule und hat sich nicht getraut sein Scheitern und sein Versagen irgendjemanden mitzuteilen. Er sah sich mit 19 Jahren schon gescheitert in unserer Welt und ohne Alternative und zog den Schlussstrich und nahm viele andere einfach mit. Dann diese Fragen nach dem "WARUM?" Die Frage ist doch nicht ernst gemeint und wenn die Antwort dann kommt, das diese Leute systematisch fertig gemacht wurden wird entweder Schulterzuckend weggehört oder sich noch drüber lustig gemacht, was das Gesammtbild eigentlich nur noch zementiert. KillerspielDisclaimer: Tim K. Hat Condition Zero (eine Counterstrikevariante) gezockt und war auf den Highscores unterirdisch schlecht und kaum online) Die meiste Zeit hat er im tollen Reallife mit echten Schusswaffen trainiert und sich mit Tischtennis vergnügt. Schöne, neue RL Welt - SUPER! | |
30.03.2009 16:35:29 | ||
Gast | ||
Gruppe: gesperrt Beiträge: 0 IP-Adresse: gespeichert | @bambu ich beziehe mich allgemein auf vorindustrielle zeitalter, in denen die menschen überwiegend auf dem land gelebt haben. man war in der tat selbstversorger und nicht auf andere angewiesen. leibesherren, sklavenhalter etc. waren anders als heutige cheffs eher ein hindernis zum persönlichen glück. im prinzip kannst du das ganze prinzip des selbsternährers bis in die biblische und darwinsche schöpfungsgeschichte zurückverfolgen. @betrand empfindest du dein leben, wie es momentan ist, als lebenswert? obs wert ist zu leben oder nicht, ist eine frage die jeder für sich beantworten muss. wenn amn das leben objektiv betrachtet und in positive und negative ereignisse aufteilt. dan kommt man zum schluss, das egal wieviel positives man erlebt hat, man das eine negative nicht erleben würde, wenn man nicht leben würde. genauso kann man sagen, jeder der das leben genießt, lebt für den moment. denn wenn etwas negatives passiert, kann man den moment nicht genißen. bisl inkonsequent, aber wohl die einstellung, mit der man glücklich sein kann. ^^ uuh, da will ich doch gleichmal ne kleine runde eröffnen. wie is eure lebenseinstellung? und ist euer leben in euren augen lebenswert? | |
30.03.2009 17:23:34 | ||
Gast | ||
Gruppe: gesperrt Beiträge: 0 IP-Adresse: gespeichert | @E=mc2 Naja, mit entsprechend viel Kohle sieht das Leben doch ganz gemütlich aus. Wo ich nichts hatte war ich isoliert und alleine, aber mit dem finanziellen Erfolgen hat man dieses Problem nicht mehr und damit kann man das Leben wunderbar gestalten und genießen. Trotzdem sind die Leute die jetzt immer hier anrufen und gerne zum Kaffee kommen würden Opportunisten und ich vermisse sie nicht besonders wenn sie wieder weg sind. Ich habe es akzeptiert das es nun mal so ist und mich darauf eingestellt - wenn das Zufriedenheit bedeutet - ok, dann bin ich zufrieden. | |
30.03.2009 20:16:45 | ||
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